Goldbarren in Controllern: Zöllner beweisen “goldenes Händchen”

Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von etwas mehr als einem Kilogramm haben Zöllner am Flughafen Leipzig/Halle im Sommer sichergestellt.

Bereits am 25. Juli 2022 haben Zöllner bei der Kontrolle einer Luftfrachtsendung am Flughafen Leipzig/Halle Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von rund einem Kilogramm sichergestellt. Das Paket war auf dem Weg von Brasilien und sollte über Deutschland nach Hongkong verschickt werden. Der Wert der Goldbarren beläuft sich dabei auf fast 60.000 EUR.

Laut Warenbeschreibung sollten sich unter anderem Controller in der Sendung befinden. Bei der anschließenden Kontrolle erkannten die Beamten jedoch Unregelmäßigkeiten auf dem Röntgenbild. Daraufhin wurde jedes einzelne Gerät geöffnet. Insgesamt konnten acht Goldbarren mit einem Einzelgewicht von jeweils 125 Gramm sichergestellt werden. Diese waren als Akkus getarnt und in schwarzes Klebeband eingewickelt in die Controller eingebaut worden. Aufgrund der Menge des Goldes sowie der Aufmachung der Sendung, insbesondere das Verstecken in den Controllern, lag der Verdacht der Geldwäsche vor.

Gegen die Beteiligten wurde am 20. Oktober 2022 ein Geldwäscheverfahren gem. § 261 StGB durch die Staatsanwaltschaft Leipzig eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe Sachsen, welche ein Verbund des Zollfahndungsamt Dresden und dem Landeskriminalamt Sachsen darstellt.

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