Die besten Ausflugstipps für ein Wochenende in Nordsachsen

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Warum extra ins Ausland fahren, wenn deutsche Reisende hierzulande viele neue Sehenswürdigkeiten und tolle Ausflugsziele entdecken können? Vor allem im Osten des Landes gibt es zahlreiche geheime Plätze. Dazu sind die Übernachtungen weitaus günstiger als im Westen des Landes. Wer den Osten bei seiner Urlaubsplanung bislang nicht bedacht hat, sollte sich tagsüber in der wunderschönen nordsächsischen Natur umschauen.

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Am Abend bietet sich der Besuch von Konzerten, saisonalen Festen oder – für alle, die noch ein bisschen Nervenkitzel möchten – Spielbanken an. Mittlerweile gibt es viele Merkur Casinos in Sachsen. Sie haben nahezu den ganzen Tag geöffnet. Mit ihren unzähligen Spielautomaten sind sie die ideale Ergänzung zum Wandern und Bestaunen der Schönheit Nordsachsens.

Keine Frage: Nordsachsen weiß alle Touristen zu begeistern. Von kleinen und großen Abenteurern bis hin zu Liebhabern von Wellness und stilvollem Ambiente ist alles dabei. Das Komplettpaket gibt es zu Dumping-Preisen. Und nebenbei gesagt: Wer nach Sachsen reist, sollte unbedingt die traditionellen Backwaren probieren. Neben einem Hochgenuss für den Gaumen, erhalten Wochenendreisende hier die ultimativen Ausflugstipps für die Region.

Kurze Infos zur Region Nordsachsen

Nordsachsen ist ein Landkreis des Bundeslandes Sachsen. In ihm wurden 2008 mehrere Städte vereint. Das betraf vor allen Dingen die zu den ehemaligen Landkreisen Torgau-Oschatz und Delitzsch zugehörigen Gemeinden. Im Jahr 2019 zählte der Landkreis etwa 197.000 Einwohner. Sie verteilen sich auf 30 Städte und Dörfer der Region.

Nordsachsen grenzt an das wichtigste Ballungsgebiet des Freistaates Sachsen an: Leipzig. Leipzig ist mit mehr als 600.000 Einwohnern eine äußerst populäre Stadt und Mittelpunkt des jungen Lebens. Mit ihrer kulturellen Vielfalt lockt sie jährlich unzählige Touristen an. Wer nach Nordsachsen möchte und eine Unterkunft in einer der schönsten Städte Deutschlands sucht, sollte sich direkt in Leipzig einmieten. Von hier aus sind es wenige Kilometer bis zu den schönsten und historisch interessantesten Orten Nordsachsens.

Das Barockschloss Delitzsch – ein architektonisches Wunderwerk aus früher Zeit

Für Geschichtsfans bietet Nordsachsen eine unglaubliche Vielfalt. Das trifft übrigens auf ganz Sachsen zu. Auch in Städten wie Chemnitz oder Leipzig sind die Spuren vergangener Zeiten sichtbar. Sächsische Großstädte glänzen mit charmanten Altbauten. Umfangreiche Sanierungsarbeiten sorgen für den Erhalt dieser wundervollen Bauwerke. Neben Steinfiguren und Rundbögen in den Fenstern gibt es allerhand Fachwerk- und Umgebindehäuser zu bestaunen.

Das Barockschloss in Delitzsch befindet sich in direkter Nähe zu Leipzig, seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Das Barockmuseum Delitzsch ist Teil des Gebäudekomplexes. Hier lässt sich der Alltag früherer Herzoginwitwen nachempfinden. Der typische Schlosscharakter mit prunkvollen Elementen aus der Zeit des Barocks führt unweigerlich auf frühe Pfade und ist auch für Kinder ein Erlebnis.

Was viele nicht wissen: Das Schloss birgt einige Geheimnisse in sich. Es verfügt etwa über Fenster-Attrappen, die Besucher nur bei genauem Hinsehen erkennen können. Zudem befindet sich unterhalb des Schlosses ein geheimer Luftschutzbunker. Ein großer Röhrenbunker mit 150 m Länge liegt unmittelbar unter dem liebevoll gestalteten Barockgarten.

Urlaubsspaß an der Schladitzer Bucht

Sommerzeit ist Badezeit. Viele fahren deshalb ans Meer. Allerdings entdecken immer mehr Menschen die vielen Seen und Flüsse in Deutschland. Tatsächlich gibt es auch in Deutschland türkises Wasser für echtes Strandfeeling. Etwa in Bayern am Walchensee fühlen sich Urlauber der Karibik ganz nah. Auch in Sachsen befinden sich Bade-Highlights wie die Schladitzer Bucht.

Der Schladitzer See ist in Nordsachsen das Ausflugsziel schlechthin. Das ist der Grund, weshalb die aktuellen News in Nordsachsen häufig den See zum Thema haben. Im Sommer lädt eine Uferlänge von unglaublichen 6,5 km zum Baden, Bootfahren und zum gemeinsamen Picknick mit Freunden ein. Viele reisen mit dem Fahrrad von Leipzig aus an. Das trainiert den Körper und kommt Geist und Seele zu.

Der schöne Sandstrand am Schladitzer See ist eine gute Gelegenheit für ein ausgiebiges Sonnenbad. Wassersportler sind herzlich eingeladen. Ebenso kommen Leckermäulchen voll auf ihre Kosten. Nach Beach-Volleyball oder einer kleinen Segeltour ist ein Besuch im Café oder Restaurant angesagt. Zum Glück gibt es beides an der Schladitzer Bucht.

Collmberg: Wander-Highlight für Naturbegeisterte

Wanderer wollen jedes Wochenende neue Ziele entdecken, Wald und Wiesen erkunden. Sie suchen immer nach dem richtigen Kick oder nach einem einzigartigen Ausblick. Ein Berg muss her. Von oben können Naturburschen über die ganze Landschaft blicken. In einigen Gebieten Sachsens ist der Boden eher flach. Der Collmberg in Nordsachsen ist deshalb umso schöner.

Mit einer Gesamthöhe von 312 Metern befindet sich der Collmberg inmitten einer idyllischen Landschaft. Die geringe Höhe ist perfekt für Reisen mit der ganzen Familie. Senioren, Kinder und sogar Hunde laufen ohne Probleme bis zur Spitze. Oben angekommen gibt es einen weiteren Höhepunkt: den Albertturm.

Der Albertturm hat eine Höhe von 18 Metern über dem Berg. Eine am Turm angebrachte Steintreppe führt bis zur Spitze. Oben angekommen, ist ein gigantischer Mischwald zu bestaunen. Grenzenlose Artenvielfalt und bringen die typische Schönheit Sachsens hervor. Der Berg ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Schaufelrad in Nordsachsen – ein technisches Wunderwerk

Inmitten des Wanderweges zwischen dem Schladitzer See und dem Werbeliner See unweit von Leipzig erscheint beim längeren Laufen plötzlich etwas Außergewöhnliches. Es ist 17 Meter hoch und bringt satte 190 Tonnen auf die Waage. Die Rede ist von einem Schaufelrad, das Wanderer auf der Route kostenlos bestaunen können.

Das Rad arbeitete früher mit Braunkohle. Innerhalb von einer Stunde förderte es 14.000 Kubikmeter. Das zeigt bereits, wie effizient die Schaufeln am Rad waren. Neben dem Rad sind die Schaufeln und der Kettenantrieb des Schaufelrades zu bestaunen. So etwas Besonderes ist jedenfalls nicht überall zu sehen.

Einige Ortskundige nutzen das Wissen der genauen Lage des Schaufelrades für ein einzigartiges Selfie aus. Wichtig: Bitte nicht versuchen auf das Schaufelrad zu klettern. Ein Absturz ist aufgrund der Höhe von 17 m garantiert lebensgefährlich. Selfies sehen ohnehin schon neben dem Rad erstklassig aus. Die Route bis zum Rad ist auch für Gelegenheitswanderer möglich. Trotzdem sind einige Dinge unbedingt zu beachten:

  • Festes Schuhwerk mit verdeckten Knöcheln schützt vorm Umknicken
  • Regenjacke für den kurzen Schauer ist ein Muss
  • Rucksack mit Picknickdecke zum Entspannen mitnehmen
  • Auf die richtige Flüssigkeitszufuhr achten
  • Genügend Essen einpacken
  • Navigationsgerät oder Wanderkarte helfen beim Finden des Schaufelrades
  • Außerdem: Mit Wanderstöcken ist ein gelenkschonendes Laufen möglich. Ältere Menschen und ungeübte Wanderer sollten sie einpacken.

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