Noch ist alles eine Idee und ganz frisch: Das Stadtfest Tauchscher soll einen eigenen Film bekommen. Das verkündeten Filmemacher Jonas Juckeland und Moderator Roman Knoblauch heute auf der Bühne der Festwiese. Gerade erst wurde hier Jonas' Film „Kleine Stadt, großes Herz” erneut aufgeführt. Im anschließenden Talk sprach er mit Roman Knoblauch über die Dreharbeiten und die Reaktionen auf den Film. Danach ließen die beiden die Katze aus dem Sack: Es soll einen neuen Film über Taucha geben - diesmal ganz klar fokussiert auf den Tauchscher. Der Dokumentarfilm soll voraussichtlich in den Jahren 2023 und 2024 gedreht werden. „Man braucht einfach so lange. An nur drei Tagen schafft man es nicht, so viel Material zu sammeln, wie nötig wäre. Dazu kommen die Vorbereitungen, das Schreiben eines Drehbuchs und so weiter”, sagt Jonas Juckeland. Die Idee zum neuen Film entstand im Gespräch mit Roman Knoblauch. „Wir trafen uns in diesem Jahr und überlegten, wie es nun weitergehen könnte. Es sollten einfach noch mehr Geschichten erzählt werden”, sagt der Radiomoderator aus Taucha, der schließlich auch dem Teaser zur Filmidee seine Stimme gab. Heute auf dem Tauchscher wurde er gezeigt:
Geplant ist, dass „Unser Tauchscher” nicht nur das Stadtfest an sich zeigt, sondern auch, was das Zusammenleben in der Stadt ausmacht. Damit im Film die verschiedenen Aspekte des dreitägigen Festes gezeigt werden können, sucht Jonas Juckeland nun Geschichten der Einwohner. „Eine Familie, die den Tauchscher schätzt, weil..., ein Paar, das sich auf dem Stadtfest kennengelernt hat und heute mit ihren Kindern dort auf dem Rummel unterwegs ist, Freundesgruppen, die einmal im Jahr zum Tauchscher pilgern, um sich endlich mal wiederzusehen - oder ganz andere Geschichten. Ich möchte alles sammeln und die Storys hinter dem Tauchscher und wieder viel Emotion zeigen”, erklärt der 24-Jährige. Auch hinter die Kulissen des Tauchschen soll geblickt werden. Momente kurz vor Auftritten der Bands etwa - oder der Trubel im Bierwagen. Der Film solle eine Art „Countdown” zum Stadtfest werden und die Vorbereitungen bis hin zum eigentlichen dreitägigen Fest begleiten. Wer Interesse hat, dabei zu sein, schreibt eine Nachricht an Jonas über das Kontaktformular auf seiner Website .
Nach wie vor übernimmt Jonas Juckeland die Erstellung, den Schnitt und die gesamte Organisation für den Dokumentarfilm im Ehrenamt. Bezahlt wird er für seine Arbeit also von niemandem. Allerdings: Er möchte abermals ein hochwertiges Produkt kreieren, mit guter Kamera- und Tontechnik, die ein kleines Team erfordert, das bezahlt werden muss. „Die Bezahlung der Unkosten muss am Ende gesichert sein, damit sich alle damit wohl fühlen”, sagt Jonas. Geplant sei darum ein Crowdfunding im Herbst oder Winter, über das die nötigen Gelder gesammelt werden sollen. Wie viel das sein wird, sollen die weiteren Planungen für sein Herzensprojekt zeigen.