Gesprüht, gesprengt, gepennt

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Nach Taucha und Doberschütz kam es nun zum dritten Mal seit Jahresbeginn im Landkreis zur Sprengung eines Zigarettenautomaten. Hinzu kamen heute noch Meldungen über das Sprühen eines nationalsozialistisches Symbols und zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten-

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Nationalsozialistisches Symbol gesprüht
Durch Unbekannte wurde in der Zeit vom 15. Januar, 20.00 Uhr bis 16. Januar 8.30 Uhr in der Brunnenstraße in Bad Düben mittels schwarzer Farbe ein nationalsozialistisches Symbol in der Größe von etwa 85 x 95 Zentimeter an die Gebäudefassade gesprüht.
Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.

Zigarettenautomat gesprengt
In der Leipziger Straße in Eilenburg wurde am 15. Januar gegen 13.10 Uhr mit pyrotechnischen Erzeugnissen ein Zigarettenautomat gesprengt. Der Automat wurde stark beschädigt, hielt jedoch der Sprengung stand. Die Tatverdächtigen gelangten nicht an den Inhalt, wonach kein Stehlschaden entstanden ist. Der Sachschaden wurde aber auf circa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Vorfahrt missachtet – zwei Verletzte
Am 16. Januar fuhr gegen 17.20 der Fahrer eines VW Golf in Torgau auf der Friedrich-Naumann-Straße in stadteinwärtige Richtung. An der Ampelkreuzung wollte der 75-Jährige bei Grün nach links in den Röhrweg abbiegen. Dabei beachtete er nicht die Vorfahrt des entgegenkommenden Opel Astra mit einer 75-jährigen Fahrerin am Steuer, die ebenfalls bei grüner Ampel auf der Friedrich-Naumann-Straße stadtauswärts fuhr.
Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge beide Beteiligten verletzt wurden. Sie mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat gegen den VW-Fahrer die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

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