Wieder einmal gelang es Betrügern, per Messengerdienst Geld zu ergaunern. Die Polizeidirektion Leipzig meldete dazu zwei Fälle, einen davon in Oschatz:
Am Mittwochvormittag erhielt gegen 11 Uhr eine 63-Jährige aus der Wilhelm-Pieck-Straße in Oschatz eine SMS, in der sich eine bislang unbekannte Person als Kind der Frau ausgab und sie aufforderte, eine übermittelte Mobilrufnummer über einen namhaften Messengerdienst zu kontaktieren.
Die Frau schrieb die Nummer in dem Glauben an, dass es sich um ihren Sohn handelt. Die Person brachte sie schließlich dazu, eine Überweisung in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrages an ein übermitteltes Konto zu überweisen.
Wenig später ahnte sie den Betrug und verständigte die Polizei.
In Leipzig kam es am gleichen Tag zu einem Messenger-Kontakt mit der gleichen Masche. Auch hier wurde ein vierstelliger Betrag überwiesen.
In beiden Fällen ermittelt das Fachkommissariat der Leipziger Kriminalpolizei wegen Betruges