Lateinamerika in Jesewitz: Streetfood-Trailer am Bahnhof

Ein Jahr Corona-Pandemie. Ein Jahr Kontaktbeschränkungen, Ausgangsverbote, Ladenschließungen und kein Ende in Sicht. So mancher Unternehmer hat keine Kraft, keine Lust oder schlicht kein Geld mehr. Aber es gibt auch die Gegenbeispiele: Lars Feierabend beispielsweise. Der Koch eröffnet mitten in der Pandemie seine „Cocina Latino“. Ein Street-Food-Anhänger, in dem er lateinamerikanische Speisen zubereitet und sie zum Mitnehmen anbietet.

Conlocapasion, so heißt das Unternehmen, das der 43-Jährige Koch Lars Feierabend nach drei Jahren Planung gegründet hat. Die Corona-Pandemie mag nicht die beste Zeit sein, aber der Jungunternehmer sagt: „Gutes Essen ist meine Leidenschaft, die ich mit den Menschen teilen möchte. Und das geht am Besten am wechselnden Orten.“ Lars Feierabend ist Genussmensch, sagt er. „Ich mag gutes Essen, ich bin gern Gastgeber. Und ich finde, das Thema Essen wird in Deutschland immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Mir geht es nicht um reine Nahrungsaufnahme. Essen ist für mich ein Genussmoment, den ich bewusst wahrnehme. Das beginnt schon beim Besorgen der Zutaten und beim Kochen“, erklärt der Leipziger.

Überzeugen will Lars Feierabend mit seiner Kreativität und Experimentierfreudigkeit ab Ostern: Am Karfreitag und Ostermontag steht er mit seinem Food-Trailer jeweils von 17 bis 21 Uhr am Bahnhof Jesewitz. Geboten werden typische Lateinamerikanische Speisen aus Mexiko, Venezuela, Kuba, Argentinien oder Peru.

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Veröffentlicht am 30. März 2021 um 8:29 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 30. März 2021 um 8:33 Uhr.
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